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Para-Karate-Treffen ein weiterer Programm-Punkt in Langenau

  • vor 17 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Mini-Workshop mit Dr. Christoph Grimm im Rahmen des KVBW-Sommercamps.


Der DKV-Para-Karate-Beauftragte Sven Baum (links) gibt sein Wissen im Rahmen von Lehrgängen und Workshops weiter. Auch Nicht-Para-Karateka wie die internationale Kampfrichterin Vivienne Kiss (hinten) nehmen in diesen Veranstaltungen die Perspektive von Rollstuhl-Athletinnen und -Athleten ein
Der DKV-Para-Karate-Beauftragte Sven Baum (links) gibt sein Wissen im Rahmen von Lehrgängen und Workshops weiter. Auch Nicht-Para-Karateka wie die internationale Kampfrichterin Vivienne Kiss (hinten) nehmen in diesen Veranstaltungen die Perspektive von Rollstuhl-Athletinnen und -Athleten ein

"Sicherheit geben", "Barrieren abbauen" und "gemeinsame Trainings-Grundlagen schaffen" - das sind die drei Aspekte, die Dr. Christoph Grimm, der Para-Karate-Referent des KVBW, im Rahmen des ersten Para-Karate-Treffens in Langenau in den Mittelpunkt stellen möchte.


Um möglichst viele Personen für diese Thematik zu sensibilisieren, hat er als Veranstaltungs-Termin den 1. August ausgewählt. An diesem und drei weiteren Tagen findet in Langenau das 13. Internationale KVBW-adidas Sommercamp statt.


In den rund 90 Minuten, die um 10.00 Uhr im Gymnastik-Raum der Stadthalle (Karlstr. 27) beginnen, geht es unter anderem um "Anpassungen im Karate", "Barrierefreiheit" sowie "Angst und Umgang mit neuen Situationen".


Was ist Para-Karate?

Para‑Karate ermöglicht Menschen mit körperlichen, geistigen oder sensorischen Einschränkungen, Karate sicher, fair und inklusiv auszuüben. Die Regeln stellen sicher, dass alle gleichberechtigt antreten können und dass die traditionellen Werte des Karate – Respekt, Disziplin, Kontrolle, Geisteshaltung – erhalten bleiben.


Der DKV hat die WKF‑Klassifizierung vollständig übernommen. Damit sind drei Behinderungs-Gruppen zugelassen – genau die, die auch international starten dürfen:


K10: "Seh-Einschränkungen" K21 & K22: "Menschen mit geistiger Beeinträchtigung" K30: "Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung" (Rollstuhl)

Marvin Nöltge (KD Waldkirch-Kollnau) ist Deutschlands "dienstältester" Para-Karateka in der K22-Klassifizierung
Marvin Nöltge (KD Waldkirch-Kollnau) ist Deutschlands "dienstältester" Para-Karateka in der K22-Klassifizierung

Der "Mini-Workshop" beinhaltet neben einer "Erwartungs- und Sorgenrunde" sowie einem "Ausblick" ein gemeinsames Karate-Training (Basics, Partner-Arbeit ohne Kontakt und Heian-Shodan-Elemente).


Interessierte (Para-Karateka, Trainerinnen und Trainer sowie Betreuerinnen und Betreuer) können sich bei Christoph Grimm (ch.grimm@ymail.com) unter der Angabe des Vereins-Namens, der Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Besonderheiten / Hinweise) für die Veranstaltung anmelden. Auch ein spontanes Vorbeikommen am Tag selbst ist möglich.


Autor: Dirk Kaiser Fotos: DKV / Brigitte Kraußer

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