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Ausbildungen

C- und B-Lizenzen

Trainerausbildung
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Helmut Spitznagel

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Schweighofstr. 19 
77749 Hohberg

 

Mobil: 0171 – 93 75 038
helmut.spitznagel@t-online.de

Gültigkeit der Lizenzen

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C-Trainer "Breitensport" (früher F-ÜL): vier Jahre / Verl. mit 15 UE (inkl. Pflicht-LG)

C-Trainer "Leistungssport": analog F-ÜL

B-Trainer "Breitensport SV": analog F-ÜL

B-Trainer "Leistungssport": zwei Jahre / Verl. mit 15 UE binnen Gültigkeits-Dauer

B-Trainer "SPORT PRO GESUNDHEIT": zwei Jahre / Verl. mit 15 UE binnen Gültigkeits-Dauer

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UE = Unterrichts-Einheiten

ÜL = Übungsleiter

F-ÜL = Fachübungsleiter-Lizenz

 

Sowohl der C-Trainer "Leistungssport" als auch der B-Trainer "Breitensport SV" werden mit der
F-ÜL-Lizenz verlängert - sofern diese Fachlizenz in den erforderlichen Abständen regelmäßig verlängert wird (siehe jeweils Gültigkeits-Datum!).

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Unterrichts-Einheiten werden überall angerechnet, wenn es auf der Ausschreibung des jeweiligen Lehrgangs vermerkt ist (zumeist fünf UE). Wichtig ist in diesem Zusammenhang, sich in die dort jeweils ausliegende Liste einzutragen, da der Ausrichter diese direkt an den Lehr-Beauftragten weiterleitet. Der Eintrag im DKV-Pass hat keinen Beweis-Charakter.

 

Die Ausrichter derartiger Lehrgänge müssen eine Anerkennung von UE wenigstens zwei Monate vor dem Lehrgangs-Termin mit dem Lehr-Beauftragten abklären. Anderweitig wird eine Anerkennung der UE ausgeschlossen!

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Pflicht-Lehrgänge sind Lehrgänge, die ausschließlich für lizenzierte Trainerinnen / Trainer angeboten werden. Diese sind Fortbildungs-Maßnahmen des Landes-Fachverbandes für seine lizenzierten Trainerinnen / Trainer. Anerkannt werden diese Lehrgänge mit zehn UE.

 

Der Besuch wenigstens eines derartigen Lehrgangs ist für die Verlängerung einer F-ÜL-Lizenz verbindlich vorgeschrieben, wobei die verbleibenden fünf UE auch durch den Besuch eines weiteren Pflicht-Lehrgangs abgegolten werden können.

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Zur Verlängerung der F-ÜL-Lizenz gilt eine Anerkennung der gesammelten UE vor Ablauf der Lizenz innerhalb der vier Jahre der aktuellen Gültigkeit. Dokumentiert werden die geleisteten UE durch eine Unterschrift auf den jeweils bei diesen Lehrgängen ausliegenden Listen.

 

Weiterhin werden diese Lehrgänge mit Datum, Ort und Anzahl der angerechneten UE auf die Original-Lizenz (Rubrik: Fortbildungen) übertragen, ehe sie an den Lehr-Beauftragten zur Verlängerung weitergegeben werden.

 

Sollte es vorkommen, dass eine Eintragung auf der ausliegenden Liste bei den Verlängerungs-Lehrgängen nicht erfolgt ist, so kann dieser Lehrgang nicht in die Stunden-Anrechnung mit einbezogen werden.

 

Sollte die Verlängerung zum jeweiligen Gültigkeits-Ablauf nicht vorgenommen worden sein, so gilt Folgendes:

 

  • Ablauf liegt bis ein Jahr zurück: Reaktivierung der Lizenz durch Nachweis von 30 UE binnen des dem Ablauf-Datum folgenden Jahres,

  • Ablauf liegt über ein bis zwei Jahre zurück: 50 UE oder Wiedereinsteiger-Kurs bzw. Erwerb einer Sonderlizenz mit mindestens 50 UE,

  • Ablauf liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück: Lizenz muss erneuert werden.

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Verlängerung von Lizenzen

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Sie besuchen die Fortbildungs-Lehrgänge und lassen sich diese wie oben beschrieben bestätigen.

​Sie senden folgende Unterlagen an den Lehrwart:

 

  • Original-Lizenz,

  • die Datenschutz-Erklärung (falls noch nicht geschehen),

  • den Nachweis der besuchten Förder-Lehrgänge (Kopie aus dem Ausweis).

 

Sollten sich Adress-Änderungen ergeben haben, vermerken Sie das bitte auf der Original-Lizenz. Bei den alten, grauen Falt-Ausweisen ist zudem ein aktuelles Passbild erforderlich. Das Mitsenden des DKV-Passes ist nicht mehr erforderlich. Diese werden beim Besuch der Pflicht-Lehrgänge gestempelt und verlängert.

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Nach der Fertigstellung und dem Geld-Eingang wird die Lizenz zurückgeschickt.

 

Umschreibung einer Lizenz eines anderen Landesverbandes

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Die Umschreibung einer Lizenz eines anderen Landesverbandes in eine baden-württembergische kostet € 50,00 (inkl. Verlängerungs-Gebühr - sofern Bedarf).

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Diesbezüglich ist Folgendes zu beachten:

Sie überweisen € 50,00 auf das Konto des KVBW.

​Sie schicken diese Unterlagen per Einschreiben an den Referenten für Lehrwesen:

 

  • Original-Lizenz,

  • Datenschutz-Erklärung,

  • aktuelles Passbild,

  • Kopie des Überweisungs-Belegs über € 50,00 / Umschreibe-Gebühr.

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Bitte prüfen Sie eventuelle Adress-Änderungen und vermerken Sie diese auf der alten Lizenz.

 

Bei anstehenden Verlängerungen muss ein Nachweis der im KVBW besuchten Fortbildungs-Lehrgänge (Kopie des DKV-Ausweises) beigefügt werden.

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Nach der Fertigstellung und dem Geld-Eingang wird die Lizenz zurückgeschickt.

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Bitte beachten Sie die Bestimmungen zur Verlängerung von Lizenzen, die künftig anfallen werden.

Kurs-Anmeldung

C-Lizenz "Breitensport"

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Die C-Lizenz "Breitensport" entspricht der bisherigen Fach-Übungsleiter-C-Ausbildung. Der C-Lizenz muss ein Grund-Lehrgang vorausgehen. Die C-Lizenz "Leistungssport" kann nach Erlangung des "Breitensports" an einem Wochenende angefügt werden. Die Ausbildungs-Zeit beträgt 95 Unterrichts-Einheiten (1 UE = 45 Minuten).

 

Die Ausbildungs-Gebühr beträgt € 50,00 pro Ausbildungs-Woche. Insgesamt fallen für eine C-Trainer-Ausbildung € 150,00 an. Die Ausbildung wird üblicherweise in Form von Wochenend-Lehrgängen oder drei Blocklehrgängen, durchgeführt.

 

Die Voraussetzungen zur Teilnahme am Aufbau-Lehrgang

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  • erfolgreiche Teilnahme am Grund-Lehrgang (Prüfung),

  • ab 4. Kyu Karate,

  • Meldung über den Verein,

  • Mitgliedschaft im DKV (Jahres-Sichtmarke),

  • Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs,

  • Nachweis der Nicht-Mitgliedschaft in konkurrierenden Verbänden,

  • Teilnahme an einem überregional ausgeschriebenen Wochenend-Lehrgang.

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Das Mindestalter für die Lizenz-Erteilung liegt bei 18 Jahren. Jedoch kann die Ausbildung im Alter von 17 Jahren begonnen werden.

 

Jeder Lehrgang endet mit

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  • einer praktischen Prüfung,

  • einer Lehrprobe (inkl. schriftlicher Ausarbeitung),

  • einer mündlichen Prüfung,

  • einer schriftlichen Prüfung.​

C-Trainer Breitensport

C-Lizenz "Leistungssport"

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Die C-Lizenz "Leistungssport" entspricht der bisherigen Fach-Übungsleiter-C-Ausbildung. Dem Erwerb dieser Lizenz muss ein Grund-Lehrgang vorausgehen. Die C-Lizenz" Leistungssport" kann nach Erlangung des "Breitensports" an einem Wochenende angefügt werden. Die Ausbildungs-Zeit liegt bei 60 Unterrichts-Einheiten (1 UE = 45 Minuten).

 

Die Ausbildungs-Gebühr beträgt € 50,00 pro Ausbildungs-Woche. Insgesamt fallen für diese Ausbildung € 150,00 an. Die Ausbildung besteht aus einem Lehrgang mit 60 UE (drei Wochen inkl. Samstag / Sonntag) sowie abschließender schriftlicher und mündlicher Prüfung. Zusätzlich ist eine schriftliche Ausarbeitung über ein selbst gewähltes Sach-Thema mit mindestens zehn DIN-A4-Seiten vorzulegen.

 

Die Voraussetzungen zur Teilnahme an der Weiterbildung

 

  • Nachweis der bestandenen Fach-Übungsleiter-Ausbildung "Leistungssport",

  • ein Jahr Praxis als Fach-Übungsleiter / Fach-Übungsleiterin "Leistungssport",

  • 3. Kyu Karate,

  • Meldung über den Verein,

  • Mitgliedschaft im DKV  (Jahres-Sichtmarke).

 

Die bestandene Prüfung berechtigt, sich beim Lehr-Beauftragten für die weiterführende Ausbildung zum A-Trainer / zur A-Trainerin im DKV schriftlich (über den Verein) anzumelden.

C-Trainer Leistungssport

B-Lizenz "Breitensport / SV"

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Die Ausbildung umfasst zwei zwei Wochenenden mit insgesamt 40 UE (davon ca. 20 Theorie und 20  Praxis) und beinhaltet alle Themen einer realistischen, auf die allgemeinen äußeren Bedingungen abgestimmte Selbstverteidigung. In dieser Ausbildung, die € 200,00 kostet, werden fast alle Elemente der Budo-Kampfkünste behandelt.

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Die Voraussetzungen zur Teilnahme an der Weiterbildung

 

  • Nachweis der bestandenen C-Ausbildung "Karate",

  • 1. Kyu Karate,

  • Meldung über den Verein,

  • Mitgliedschaft im DKV,

  • Nachweis einer gültigen Erste Hilfe-Ausbildung.

B-Trainer Breitensport SV

Gesundheits-Trainerinnen und -Trainer

Rainer Wenzel
Schatzmeister

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Mühlgasse 13/4
89129 Langenau

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Mobil: 0163 – 73 66 752
schatzmeister@karate-kvbw.de

Gesundheitstrainer
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Interessierte Trainer mit gutem fachlichen Wissen über ein Kampfsport- oder Gesundheits-Thema können sich bei mir melden, um den Breitensport im KVBW zu intensivieren und interessanter zu gestalten.

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"SPORT PRO GESUNDHEIT" – Budomotion

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Wie andere Programme im Rahmen des DOSB-Qualitätssiegels "SPORT PRO GESUNDHEIT" wurde mit dem Kursangebot Budomotion ein qualitativ hochwertiges Angebot geschaffen. Es soll Neu- und Wiedereinsteigern ("35+") den Einstieg und Zugang in den Sport erleichtern. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden dabei motiviert, langfristig an gesundheits-orientierten Bewegungs-angeboten des DKV teilzunehmen.

 

Deshalb setzt das Programm auch auf die Förderung von Eigeninitiative und Selbstverantwortung. Außerdem werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dazu motiviert, ihren Alltag und ihren Lebensstil zu überprüfen und ggf. zu ändern. Das Kurs-Angebot umfasst zehn UE (jeweils 90 Minuten).

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Selbstverteidigung

Uwe Careni

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Lehrbeauftragter für Gewaltschutz
und Selbstverteidigung

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Mobil: 0157 – 50 72 53 59 
schulsportreferent@karate-kvbw.de

Selbstverteidigung
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Ausbildung Gewaltschutz-Trainerin / Gewaltschutz-Trainer (KVBW-zertifiziert)

Zielgruppe

Die Ausbildungs-Seminare richten sich an Trainerinnen / Trainer, erfahrene und / oder pädagogisch vorgebildete Karatekas, die nach ihrer Zertifizierung durch den KVBW an Schulen, Erziehungs- und Bildungs-Einrichtungen, in Vereinen / Dojos, in Verwaltungen, Firmen, Rettungs- und Pflege-Diensten qualifizierte Angebote im Bereich Gewaltprävention / Gewaltschutz machen wollen.

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Voraussetzungen

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  • Mitglied im DKV oder KVBW,

  • Volljährigkeit,

  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis.

 

Organisation

Die Ausbildung erstreckt sich über 16 Lern-Einheiten (je 45 Min.) für das Basis-Modul und mindestens ein Schwerpunkt-Modul über 16 Lern-Einheiten (je 45 Min.) Sie schließt mit dem Zertifikat "Gewaltschutz-Trainer/in für Fachbereich X" nach insgesamt 32 Lern-Einheiten ab.

 

Über weitere Schwerpunkt-Module können sich die Gewaltschutz-Trainerinnen / Gewaltschutz-Trainer weiter qualifizieren. Das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis (nicht älter als maximal ein Jahr) kann nachgereicht werden.

Kosten: 200 € pro Modul (16 LE)

 

Modul-Angebote

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  • Basis

Empathie, Wahrnehmung, Grundlagen der Deeskalation, Opferhilfe, Ursachen für gewalttätiges Verhalten, grundsätzliche rechtliche Aspekte.

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  • Kinder sowie Schülerinnen & Schüler

Gefährdungs-Lagen Kinder / Schüler, Möglichkeiten zur Vermeidung von sexualisierter Gewalt an Kindern, altersgerechte Spielformen und Situations-Trainings, Aufbau einer Unterrichts-Einheit an Schulen, rechtliche Aspekte zur Kindeswohl-Gefährdung.

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  • Mädchen und Frauen

Gefährdungs-Lagen Mädchen / Frauen, Problemlösungs-Strategien, Opferhilfe, Aufbau einer Unterrichts-Einheit / eines Kurses "Gewaltschutz Mädchen / Frauen", rechtliche Aspekte zur sexuellen Nötigung.

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  • Kunden-Kontakt (Firmen und Verwaltungen)

Gefährdungs-Lagen Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter im Kunden-Kontakt, fachspezifische deeskalierende Rhetorik, Situations-Planung, Aufbau einer Unterrichts-Einheit / eines Kurses "Gewaltschutz Kunden-Kontakt", rechtliche Aspekte psychische und physische Gewalt.

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  • Rettung und Pflege

Gefährdungs-Lagen Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter in der Rettung und Pflege, Deeskalation, Präventions-Maßnahmen, Situations- und Ablauf-Planung, Aufbau einer Unterrichts-Einheit / eines Kurses "Gewaltschutz Rettung / Pflege", rechtliche Aspekte psychische und physische Gewalt.

Ausbildung Selbstverteidigungs-Lehrerin / Selbstverteidigungs-Lehrer (KVBW-zertifiziert)

Zielgruppe

Die Ausbildungs-Seminare richten sich an Trainerinnen und Trainer sowie erfahrene Karatekas, die nach ihrer Zertifizierung durch den KVBW an Schulen, Erziehungs- und Bildungs-Einrichtungen, in Vereinen / Dojos, in Verwaltungen, Firmen, Rettungs- und Pflege-Diensten qualifizierte Angebote im Bereich Gewaltschutz / Selbstverteidigung machen wollen.

​

Voraussetzungen

​

  • Mitglied im DKV oder KVBW,

  • Volljährigkeit,

  • Mindest-Graduierung 3. Kyu Karate,

  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis.

 

Organisation

Die Ausbildung erstreckt sich über 32 Lern-Einheiten (je 45 Min.) für das Basis-Modul und mindestens ein Schwerpunkt-Modul über 16 Lern-Einheiten (je 45 Min.) Sie schließt mit dem Zertifikat "Selbstverteidigungs-Lehrerin / Selbstverteidigungs-Lehrer Grundstufe" nach insgesamt 32 Lern-Einheiten ab. Das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis (nicht älter als maximal ein Jahr) kann nachgereicht werden.

 

Selbstverteidigungs-Lehrerinnen / Selbstverteidigungs-Lehrer können sich mit einem weiteren Schwerpunkt-Modul über 16 Lern-Einheiten zur "Selbstverteidigungs-Lehrerin" / zum "Selbstverteidigungs-Lehrer Aufbaustufe" qualifizieren.

Kosten: 200 € pro Modul (16 LE)

 

Angebotene Ausbildungen (Grundstufe)​

  • Pflicht-Modul Basis (16 UE)

Grundlagen des Gewaltschutzes, Grundlagen-Techniken der Selbstverteidigung, körperliche Opferhilfe, Aufbau einer Trainings-Einheit "Selbstverteidigung", grundsätzliche Rechtsfragen in der Selbstverteidigung.

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  • Schwerpunktmodul Erwachsene, Frauen (16 UE)

Gefährdungs-Lagen Herren, Selbstverteidigungs-Techniken bei vergleichbaren körperlichen Bedingungen.

Gefährdungs-Lagen Mädchen / Frauen, wirksame Selbstverteidigungs-Techniken bei körperlicher Unterlegenheit, Verletzungs-Minimierung, Aspekte und Aufbau einer Trainings-Einheit / eines Kurses "Selbstverteidigung Herren / Frauen".

 

Angebotene Ausbildungen (Aufbaustufe)

  • Schwerpunkt-Module Kundenkontakt, Rettung/Pflege (16 UE)

Gefährdungs-Lagen Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter im Kunden-Kontakt, Verletzungs-Minimierung, wirksame Selbstverteidigungs-Techniken bei körperlicher Unterlegenheit, Aspekte und Aufbau einer Trainings-Einheit / eines Kurses Selbstverteidigung für Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter im Kunden-Kontakt. Gefährdungs-Lagen Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter in der Rettung und Pflege, Verletzungs-Minimierung, wirksame Selbstverteidigungs-Techniken bei spezifischen Bedingungen der Rettungs- und Pflegekräfte, Aspekte und Aufbau einer Trainings-Einheit / eines Kurses "Selbstverteidigung in Rettung / Pflege".

DKV-Sound-Karate 

Sound-Karate

Die Geschichte

Das 2001 von Professor Pierluigi Aschieri, technischer Direktor des italienischen Karate-Verbandes, vorgestellte Konzept wurde innerhalb des DKV durch Ralf Brünig, Helmut Spitznagel und Rudi Eichert entwickelt und speziell auf die Unterrichts-Gestaltung an staatlichen Schulen für Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren und für die Trainings-Gestaltung in den Vereinen, ebenfalls für die Alters-Gruppe sechs bis 18 Jahre, zugeschnitten.

 

Der Grundgedanke der Ausbildung

Hierbei handelt es sich um ein logisch aufgebautes und gut nachvollziehbares Lehr-Programm für Kinder und Jugendliche. Es ist modern, genau auf die Bedürfnisse der entsprechenden Alters-Gruppen abgestimmt und dabei trotzdem an den traditionellen Werten des Karate orientiert. Sound-Karate hebt sich vor allem durch die konsequent an den kindlichen Entwicklungs-Stufen orientierten Inhalte vom klassischen Training ab, steht aber keineswegs in Konkurrenz dazu.

 

Durch verstärktes Eingehen auf die Bedürfnisse und Lernweisen von Kindern, die Ausbildung grund-motorischer Fertigkeiten und den Einsatz von Musik, Takt, Trainings-Geräten und Trainings-Karten besteht die Möglichkeit, ein systematisch aufgebautes, pädagogisch begründetes, altersgerecht abgestimmtes und gleichzeitig begeisterndes Kinder-Training zu leiten.

 

Alle inhaltlichen Module des Programms sind so aufgebaut, dass die Kinder und Jugendlichen ständig spürbare Fortschritte machen, Erfolgs-Erlebnisse sammeln und dadurch permanent neue Motivation verspüren. Sämtliche Inhalte des Trainings- und Prüfungs-Programms sind nicht ausschließlich für Kinder gedacht.

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Trainings-Aufbau

Sound-Karate ist - anders als vielleicht der Name andeutet - viel mehr als nur Training mit Musik. Die drei Elemente, die das Trainings-Programm charakterisieren, sind der Fitness-/SV-SB-Teil, einschließlich der grundlegenden Motorik-Schulung, der Kumite-Teil und der Sound-Teil, bei welchem die "4er-Blöcke", bestehend aus verschiedenen Techniken, geübt werden. Jede dieser Komponenten wird in einer Trainings-Stunde trainiert. Dabei orientiert sich die spezielle methodisch-didaktische Vorgehensweise an den drei Lern-Ebenen (siehe Grafik).

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1. Lern-Ebene

Unstrukturierte Lern-Ebene: Erlernen allgemein-sportlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten

 

2. Lern-Ebene

Strukturierte Lern-Ebene: Erlernen von Techniken

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3. Lern-Ebene

Semistrukturierte Lern-Ebene: Eine Mischung von allgemein-sportlichen und karate-spezifischen Inhalten, beispielsweise in Spielen, Wettbewerben, Selbstverteidigung

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Wenn in einer Unterrichts-/Trainings-Stunde zu etwa gleichen Teilen methodisch, didaktisch und pädagogisch angemessen auf diesen drei Lern-Ebenen gelernt und geübt wurde, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses Training als "erfolgreich" angesehen werden.

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Ausbildung

Die Schwerpunkte werden jeweils entweder auf die vereinsrelevanten oder – im Hinblick auf die Umsetzung an Schulen – auf die pädagogischen Aspekte gelegt. In beiden Fällen werden die verschiedenen Möglichkeiten vorgestellt, wie man als Lehrer / Lehrerin oder als Trainer / Trainerin mit dem Verein in der Schule agieren kann.

 

DKV-Kara-Games

Für die Thematik "Kara-Games", also die regionalen und überregionalen Sound-Karate-Wettspiele, ist Helmut Spitznagel verantwortlich. Der langjährige Jugendreferent und DKV-Sound-Karate-Ausbilder hat die Konzeption für die Kara-Games im Wesentlichen erstellt und vielfach in Bezug auf ihre praktische Umsetzbarkeit getestet. Bei der Planung, Organisation und Durchführung können Vereine des DKV von seiner großen Erfahrung, die er in Ausübung seiner diversen Funktionen gesammelt hat, profitieren.

 

DKV-Sound-Karate – Schulsport 1 
http://www.youtube.com/watch?v=ArCbo9TRPjw

​Download
Urkunden für DKV-Sound-Karate – Schulsport 

Rahmen-Bedingungen Verein

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Die bisherigen Erfahrungen mit dem Training für Kinder sind äußerst positiv, was sich unter anderem an der deutlich rückläufigen Fluktuationsrate der Kinder in diesen Vereinen ablesen lässt.

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Die Konzeption ist bewusst so gestaltet, dass kindgerechtes Training geradezu zum Prinzip wird: Methodik und Didaktik gehen hier bewusst von entwicklungs-bedingten kindlichen Bedürfnissen und Gegebenheiten aus. Auch die pädagogisch so wichtige Entwicklung von Sozialkompetenz ist integraler Bestandteil dieser Konzeption.

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Enge Verzahnung gewährleistet Graduierung analog zu sonstigen Kyu-Prüfungs-Ordnungen

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Durch die enge Verzahnung von Lehr-Programm und Prüfungs-Programm ist eine Graduierung der Kinder und Jugendlichen in den Vereinen analog zu den sonstigen Kyu-Prüfungs-Ordnungen im DKV gewährleistet. Die Prüfer / Prüferinnen müssen im Besitz einer SOK-Prüferlizenz sein.

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Dadurch, dass die verbindlichen Inhalte des "Pflichtteils" um die des "Wahlteils" (Selbstbehauptung, Selbstverteidigung, Kata und Kumite mit Partner) erweitert wurden, ist sichergestellt, dass das Kind nach dem Training keine Probleme in Bezug auf das anschließende Vereins-Training hat – ob in einer Stilrichtung oder im stiloffenen Karate.

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Das Aktions-Programm für die Zusammenarbeit von Schule und Verein wird in fast jedem Bundesland durchgeführt. Die Veranstaltungen und Maßnahmen der Kooperations-Gruppen sind Schul-Veranstaltungen und werden nach entsprechender Genehmigung durch die jeweilige Landesschul-Behörde bzw. die zuständigen Standorte durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine außerunterrichtliche schulische Maßnahme, an der Schülerinnen und Schüler auch mehrerer Schulen teilnehmen können.

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Vertragspartner sind in der Regel die allgemein- oder die berufsbildenden Schulen, der Verein, der Mitglied im Landessportbund ist, sowie die Kooperations-Leiterin bzw. der Kooperations-Leiter mit DOSB-Lizenz. 

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Förderung der Kooperationen mit 200,00 Euro pro Schul-Halbjahr

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Die Vergütung des Vereins an die Leiterin bzw. an den Leiter darf € 20,00 pro UE mit 45 Minuten Dauer nicht überschreiten. Diese Regeln können aber in den jeweiligen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt werden. Pro Schul-Halbjahr werden die Kooperationen mit € 200,00 gefördert (ohne Gewähr).

 

Für die Bemessung der Förderung gibt es tabellarische Vorgaben nach unterschiedlichen Programmen, Zielgruppen und Schwerpunkten. Weitere und nähere Informationen erteilen Schulsport-Referenten, die jeweiligen Landesschul-Behörden bzw. die zuständigen Standorte der Landesschul-Behörden sowie in der Regel die Sportjugenden im Landessportbund.

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In die Lehr- bzw. Bildungspläne aller Bundesländer hat inzwischen eine Thematik Einzug gehalten, die, bei jeweils unterschiedlicher Formulierung, das "Ringen, Raufen, Kämpfen" als "Lern- und Bewegungsfeld" oder als "Kompetenz-Erwerb" beinhaltet.

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Die Überzeugung der Kultusministerien ist darin begründet, dass die generell sozialisations-fördernde und sozial-erzieherische Funktion des Sports durch die pädagogisch fundierte Unterweisung im "Ringen, Raufen, Kämpfen" um so mehr dazu führen kann, dass sich bei den Kindern soziale Kompetenzen herausbilden und festigen (vor allem Mündigkeit, Kooperation, Kommunikation, Solidarität, Konfliktbewältigung, Regel-Konformität, Emanzipation).

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Sportunterricht hat die originäre Aufgabe, die Entwicklung von Motorik, Koordination, Athletik, audititiver und visueller Kompetenz und Weiteres mehr zu fördern.

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Unterricht in einigen Bundesländern im Pflicht-Bereich

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Die Kultusministerien der Bundesländer sind bereit, Sound-Karate als Beitrag des DKV in diesem Kontext zu akzeptieren. In einigen Bundesländern wurde und wird vereinzelt Sound-Karate im Pflicht-Bereich unterrichtet, deshalb kann es dort dann beispielsweise auch für Abschluss-Prüfungen als Thema gewählt werden.

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Durch das Angebot des speziellen "Halb-Tages-Upgrades / Schule" in der Aus- und Fortbildung für Trainer / Lehrer trägt der DKV Sorge dafür, dass in den Schulen ein qualifizierter Unterricht durch lizenzierte Trainer / Schule angeboten werden kann.

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Download

 

​Flyer: DKV-Sound-Karate-Konzeption

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