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Nationale Titelkämpfe: Verband hat einige "heiße Eisen" im Feuer

Aktualisiert: 21. Feb. 2023

Im Team-Wettbewerb starten die Bühler-Brüder und die Schweiger-Schwestern.


51 Athletinnen und Athleten aus dem Karateverband Baden-Württemberg (KVBW) haben für die Deutschen Meisterschaften in der Leistungsklasse und im Para-Karate am Samstag, den 25. Februar, in Ludwigsburg gemeldet. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass der KVBW wieder zahlreiche Medaillen gewinnt.


So war im vergangenen Jahr beispielsweise das gesamte Podium in der Kumite-Gewichtsklasse +84 Kilogramm an den MTV Ludwigsburg gegangen - mit Svjatoslav Prokop an der Spitze. Nicht auszuschließen, dass sich ein ähnlicher Erfolg auch 2023 wiederholt - wenngleich der deutsche Vizemeister Felix Duttenhofer seine Karriere beendet hat.

Felix Peschau (rechts) tritt am Sonntag auch in der Bundesliga an

Seinen Titel ebenfalls verteidigen möchte Tim Steiner (MTV Ludwigsburg) in der Gewichtsklasse -67 Kilogramm. Mit Florent Morina (Karate-Sport-Center Freudenstadt) kommt indes einer der ärgsten Widersacher aus dem eigenen Landesverband.


Fabian Straub nach Tellocke-Rücktritt erster Anwärter auf Platz eins


Auch Johanna Kneer (KJC Ravensburg) geht in der Gewichtsklasse +68 Kilogramm als Titelverteidigerin an den Start. Plätze gut machen möchten zudem Felix Peschau (-75 Kilogramm) und Laurent Etemi (-84 Kilogramm), die im vergangenen Jahr Bronze gewannen. Ob es Muhammed Özdemir (TSG Wiesloch) in der Gewichtsklasse -60 Kilogramm gelingt, an Champion Florian Haas vorbeizukommen, wird sicherlich von der Tagesform abhängen. Immerhin kommt Özdemir mit der Empfehlung eines fünften Platzes bei der U21-Europameisterschaft nach Ludwigsburg.

Das Kata-Team: unter anderem mit Fabian Straub (Dritter von rechts), den drei Bühlers und zwei Schweigers sowie Ken Sato (Mitte), der sein Amt als Talentstützpunkt-Trainer nach den "Deutschen" aufgibt

Da Morris Tellocke, amtierender Deutscher Meister im Kata, dem Leistungssport den Rücken gekehrt hat, dürfte Vizemeister Fabian Straub (SV Böblingen) als erster Anwärter auf goldenes Edelmetall gelten. Doch mit dem Routinier und Olympia-Teilnehmer Ilja Smorguner sowie Lukas Grimm (beide wurden 2022 mit Bronze dekoriert) und U21-Champion Mika Mathes (KD Durach-Weidach) gibt es weitere starke Mitbewerber um Platz eins.


Sechs Para-Athleten mit Titel-Ambitionen


Gespannt sein dürfen die Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Performance der "Bühler-Brüder" im Kata-Team-Wettbewerb. Bei den Landesmeisterschaften in Reutlingen holten Timon, Joshua und Elias den Titel für das Karate-Dojo Emmendingen. In Team-Wettbewerb der Damen sind es die Schwestern Ronja und Kirsi Schweiger, die zusammen mit Sonja Heep unter dem Namen KG Rottendorf-Gammertingen eine Medaille im Blick haben.


Gleiches gilt für die Para-Athleten Albert Singer, Michael Lesic (beide KC Vaihingen / Enz), Marvin Nöltge (KD Waldkirch-Durlach), Melvin Voss (ASV Spartania Eislingen), Roberto Santoro (VfL Kirchheim-Teck) und Achim Haubennestel (MTV Ludwigsburg).

Final-Kämpfe ab 17.15 Uhr im Live-Stream auf karate.de zu sehen


Die Veranstaltung in der Rundsporthalle beginnt um 9.00 Uhr mit den Einzel-Wettbewerben im Kata. Ab 17.25 Uhr werden dann die Final-Kämpfe in drei Para-, vier Kata- und zehn Kumite-Disziplinen ausgetragen. Der Eintritt kostet 5,00 Euro. Wer nicht live vor Ort sein kann, der kann die Final-Entscheidungen ab 17.15 Uhr im kommentierten Live-Stream auf karate.de oder auf Sportdeutschland.TV verfolgen - unter anderem mit Felix Duttenhofer als Experte.


Autor: Dirk Kaiser Fotos: DKV

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