U21-Titelkämpfe: Nummer eins im Medaillenspiegel

Aktualisiert: Nov 4

Doppelter Doppel-Erfolg und die Saidi-Zwillinge auf dem Podest

Das KVBW-Team inklusive Heimtrainer und Betreuer

Zwar war der Karate-Dachverband Nordrhein-Westfalen hinsichtlich der quantitativen Medaillen-Ausbeute erfolgreicher als der Karateverband Baden-Württemberg (KVBW), doch mit drei Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und einer Bronzemedaille war der KVBW bei den Deutschen Meisterschaften in der U21-Altersklasse im Medaillenspiegel die Nummer eins. Darüber hinaus gab es für den Landesverband in gleich zwei Kumite-Gewichtsklassen einen Doppel-Erfolg.


Die Medaillen-Gewinnerinnen und -Gewinner

Erste Reihe von links: Nour Saidi, Lauryl Azoo Adjibi, Konstantinos Papastergios, Florent Morina, Tim Steiner. Zweite Reihe von links: Sarah Baumgärtner, Marius Werz, Yasemine Saidi. Unten: Die Kata-Crew um Lena Staiger (links) und Ken Sato (Zweiter von rechts)


Für die Meistertitel verantwortlich waren Nour Saidi (Karate-Centrum Rhein-Neckar), die sich überraschend in der Kumite-Gewichtsklasse -55 Kilogramm der Damen gegen die Favoritinnen Michelle Süß (1. Brandenburger Kampfsportverein) und Lale Knupfer (TV Vohburg) durchgesetzt hatte, sowie Tim Steiner (VfL Mainhardt), der in der Gewichtsklasse -67 Kilogramm erst im Finale gegen Florent Morina (Karate-Sport-Centrum Freudenstadt) den einzigen Gegenpunkt hatte hinnehmen müssen, und der angehende Bundespolizist Konstantinos Papastergios (MTV Ludwigsburg), der in der Gewichtsklasse +84 Kilogramm nach einem 0:3-Rückstand gegen seinen Vereins-Kollegen Lauryl Azoo Adjibi so richtig aufdrehte und am Ende souverän mit 9:3 gewann.


Nour Saidi und Yasemine Saidi starten für unterschiedliche Vereine


Mit Silber dekoriert wurden die beiden Kata-Spezialisten Sarah Baumgärtner (Kime Budosport) und Marius Werz (Karate-Dojo Breisach); Bronze holte zudem Yasemine Saidi (MTV Ludwigsburg), die Zwillingsschwester von Nour, in der Kumite-Gewichtsklasse -61 Kilogramm. Obwohl die Saidis in unterschiedlichen Vereinen trainieren, war Stützpunkt-Trainer Volker Harren mächtig stolz, wobei Yasemine, im Gegensatz zu ihrer Schwester, auch noch im Kata-Wettbewerb gestartet war.


Video-Zusammenfassung von Ken Sato und Ilja Smorguner lohnt das Anschauen

War auch als Kameramann im Einsatz: Ken Sato

Apropos Kata: Wie bereits einen Tag zuvor bei den Titelkämpfen in der Masterklasse waren der KVBW-Talent-Stützpunkt-Trainer Ken Sato und der Olympia-Siebte im Kata-Einzel, Ilja Smorguner, in der Halle unterwegs, um das Geschehen von den Tatamis einzufangen, Experten zu interviewen und die Leistungen zu kommentieren. Herausgekommen ist ein rund 60-minütiger Video-Beitrag, der das Anschauen lohnt.


Autor: Dirk Kaiser Fotos: Brigitte Kraußer


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