Wolz, Papastergios und Steiner doppelt erfolgreich

"Banzai Cup" in Berlin: KVBW-Karatekas feiern Podest-Plätze


Für die Athleten und Athletinnen des Karateverbandes Baden-Württemberg (KVBW) war der "Banzai Cup" in Berlin eine gute Generalprobe im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften, die am 18. September in derselben Halle (Horst-Kober-Sportzentrum) stattfinden werden. Rund 1.100 Karatekas aus 20 Nationen hatten für die 16. Auflage gemeldet.


Um zu gewährleisten, dass sich niemand mit Corona infiziert, hatte der Veranstalter an beiden Tagen tägliche Testungen für alle Beteiligten vorgesehen – unabhängig vom Status (genesen oder geimpft). Die Kehrseite der Vorsicht waren allerdings erhebliche Verzögerungen im Wettkampf-Betrieb.


Kata-Stützpunkt-Trainer Ken Sato war "sehr zufrieden mit den Leistungen"


Die KVBW-Abordnung hatte sich davon jedoch nicht beirren lassen und feierte durch Fabian Straub einen gelungenen Auftakt. Nach starken Vorrunden musste sich der Kata-Spezialist, der auch dem Auswahl-Kader des Deutschen Karate Verbandes (DKV) angehört, im Halbfinale mit einer Punktdifferenz von 0,1 nur denkbar knapp geschlagen geben. Im "kleinen Finale" hatte der Student mit einer starken Goju Shiho-Dai erneut überzeugt und sich somit den dritten Platz gesichert.


Mit Marius Werz war ein zweiter Kata-Athlet aus Baden-Württemberg an den Start gegangen. Obwohl er die Vorkämpfe als Bester seines Pools abgeschlossen hatte, war er in der zweiten Runde leider ausgeschieden. Ebenfalls mit Bronze dekoriert wurde Parla Tatar, die nach starken Vorrunden bei den Juniorinnen einen verdienten Podestplatz erobert hatte. Kata-Stützpunkt-Trainer Ken Sato war "sehr zufrieden mit den Leistungen", nannte die Bewertung von Marius Werz indes "fragwürdig".

Richtig gute Laune: die Karatekas des KVBW und ihr "Selfieman" Svjatoslav Prokop

MTV-Ludwigsburg-Duo gemeinsam auf Rang drei


In der Kumite-Gewichtsklasse +84 Kilogramm war das MTV-Ludwigsburg-Duo Konstantinos Papastergios und Svjatoslav Prokop für Bronze verantwortlich, darüber hinaus hatte sich Papastergios in der U21-Altersklasse die Silbermedaille erkämpft. Über Silber hatte sich zudem Nick Schwarzenbeck (U14 / +58 Kilogramm) gefreut.


Ebenfalls zweimal erfolgreich gewesen war Anna Wolz: Zunächst hatte sie in der Gewichtsklasse -68 Kilogramm die Bronzemedaille gewonnen, danach mit dem Team (Rhein-Neckar Knights), bestehend aus Nicole Thompsen, Nour Saidi und ihr, den dritten Platz belegt.

Für Tim Steiner war der Wettkampf eine besonders lange und zähe Angelegenheit. Nachdem er bereits gegen Mittag bei den Senioren in der Gewichtsklasse -67 Kilogramm als Dritter den Sprung auf das Podest geschafft hatte, war es für den Youngster in der Altersklasse U21 aufgrund der Verzögerungen erst um 22.00 Uhr weitergegangen. Doch der angehende Student hatte sich davon nicht beirren lassen und gewann das Finale mit 1:0.

Autor: Tim Steiner








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