"In erster Linie fokussiere ich mich auf mich selbst"
- vor 13 Stunden
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EM-Starter Nikolai Sekot über die "taktische Herangehensweise" in Wettkämpfen.

Nikolai Sekot hat im vergangenen Jahr bei den Europameisterschaften in Jerewan (Armenien) in der Gewichtsklasse +84 Kilogramm den dritten Platz belegt und zudem mit Platz drei in Kairo sein bestes Premier-League-Ergebnis in seiner noch jungen Laufbahn erzielt.
In Frankfurt geht das "Schwergewicht", das beim MTV Ludwigsburg beheimatet ist, sowohl im Einzel- als auch im Team-Wettbewerb an den Start.
Warum es wichtig ist, sich stets nur auf den nächsten Gegner zu fokussieren und wer ihn unterstützt, verrät er im folgenden Interview.
Obwohl Sie erst 21 Jahre alt sind, verfügen Sie bereits über reichlich Erfahrung auf höchstem internationalen Level. Gibt es dennoch Bereiche, wo Sie sagen würden, dass das wäre ein weiterer Baustein zu einem großen Titel-Gewinn?
Sekot: "Natürlich kann man sich immer verbessern. Ich arbeite grundsätzlich an zwei Dingen nach einem Wettkampf: Die Sachen, die nicht geklappt haben, werden überarbeitet. Jene Dinge, die sehr gut funktioniert haben, werden weiter ausgebaut."

Wer aus Ihrem Umfeld wird in Frankfurt vor Ort sein und Sie unterstützen?
Sekot: "Mein Heim-Coach wird mich coachen. Meine Familie und meine besten Freunde werden da sein und mich tatkräftig unterstützen. "
Wie sieht Ihre "taktische Herangehensweise" aus, wenn feststeht, gegen wen Sie zuerst und möglicherweise in der Folgezeit kämpfen müssen?
Sekot: "In erster Linie fokussiere ich mich auf mich selbst. Wenn ich weiß, gegen wen ich anzutreten habe, bespreche ich mich mit meinem Coach, wie ich meinen Gegner dazu bringe, das zu tun, was ich will. Mich mit den folgenden Kämpfen zu beschäftigen, lenkt nur vom ersten Kampf ab und kann eventuell Unsicherheit schüren."
Autor: Dirk Kaiser Foto: Passai / Hendrik Willemsen



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