Der KVBW stellt bei der EM in Frankfurt das größte Kontingent
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Neun Athletinnen und Athleten, darunter drei Para-Karateka, wurden nominiert.

Wenn am 20. Mai 2026 in der Frankfurter Eissporthalle die 61. Europameisterschaften beginnen, werden auch die Athletinnen und Athleten aus dem KVBW bei der Vergabe der Medaillen sicherlich ein gewichtiges Wörtchen mitreden können.
Neben Weltmeisterin und "World-Games"-Siegerin Johanna Kneer (KJC Ravensburg), den beiden EM-Dritten des vergangenen Jahres, Muhammed Özdemir (Rhein-Neckar Knights) und Nikolai Sekot (MTV Ludwigsburg), werden noch Tim Steiner, Konstantinos Papastergios und EM-Debütant Renzo-Ney Volpe Pintos (alle MTV Ludwigsburg) an der Start gehen. Hinzu kommt KVBW-Landestrainer Köksal Cakir, der als Assistent von Kumite-Bundestrainer Noah Bitsch fungiert.

Des Weiteren nehmen die drei Para-Karateka Albert Singer (KC Vaihingen / Enz), Marvin Nöltge (KD Waldkirch-Kollnau) und EM-Novize Melvin Voss (ASV Dokan Eislingen) an den kontinentalen Titelkämpfen teil - wobei Vize-Europameister Singer in der K21-Klassifizierung ("Menschen mit geistiger Beeinträchtigung / IQ weniger als 75") die größten Chancen auf einen Podiums-Platz eingeräumt werden.
Indes: Auch mit Marvin Nöltge (K22 - "Menschen mit geistiger Beeinträchtigung / Down-Syndrom") ist durchaus zu rechnen.
Mit acht Startern und einer Starterin stellt der KVBW das größte Kontingent der insgesamt 23 Athletinnen und Athleten, die der DKV für die Heim-EM nominiert hat. Ebenfalls in der Main-Metropole zum Einsatz kommt Adem Divrik. Der erfahrene Kampfrichter aus Gerstetten ist einer von zwölf DKV-Kampfrichterinnen und -Kampfrichtern, die an den fünf Tagen die Kämpfe bewerten werden.
Autor: Dirk Kaiser
Fotos: DKV / Brigitte Kraußer & Passai / Hendrik Willemsen



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