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Landeskader-Talente mit überzeugenden Leistungen in Halle

  • vor 22 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

"Arawaza Cup": elf Medaillen und ein Duo auf Kurs in Richtung Weltmeisterschaft.


Mit elf Medaillen (fünfmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze) war der Landeskader-Nachwuchs vom hochkarätig besetzten internationalen "Arawaza Cup" in Halle an der Saale zurückgekehrt.


Insbesondere das Abschneiden von Emil Decker (zweiter Platz in der U16-Altersklasse) und Mariel Goethe (erster Platz in der U16-Altersklasse) hatte den verantwortlichen Kata-Landestrainer Philip Jüttner gefreut - weil die beiden KVBW-Talente damit weiterhin gute Chancen haben, sich für die Weltmeisterschaften im Oktober dieses Jahres in Bielsko-Biala (Polen) zu qualifizieren.


Nur der Deutsche Meister kann Decker bezwingen


Obwohl sich Decker im Finale dem Deutschen Meister Daniel Libik (Asia Sports Waldkraiburg) geschlagen geben musste, führt der Landeskader-Athlet das interne DKV-WM-Ranking an. Eng geht es hingegen zwischen Mariel Goethe und Tamara Libik (Asia Sports Waldkraiburg) zu: Während sich Goethe im Finale gegen Hannah Biedemann (SV Unsu Mömlingen) mit 3:2 durchgesetzt hatte, war Libik in der U18-Altersklasse Zweite geworden. Die beiden vielversprechenden Talente liefern sich aktuell ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die WM-Teilnahme in der U18-Altersklasse.



In Halle ebenfalls ungeschlagen geblieben war Advija Isejnoska (U14): Die Siegerin der "Rheinland-Pfalz Open" in Koblenz hatte zunächst in der zweiten Runde die stärkste Konkurrentin im Feld, Ela Karadal (Landesverband Nordrhein Westfalen), mit 5:0 besiegt und zum Abschluss im Gold-Duell Anna Schatz (TSV Dorfen) mit 4:1 auf Distanz gehalten. Darüber hinaus hatte Isejnoska zusammen mit Clara Gugel und Laura Pitruzzella den U14-Team-Wettbewerb gewonnen - und zwar als KG Takumi 74 Erlenbach / Karate Ilvesheim.


Bronze hatte es für Kevin Lian und Emilian Wezel in der U12-Altersklasse gegeben - wobei sich Lian im "kleinen Finale" mit 5:0 gegen Noah Gränitz (Saarländischer Karate-Verband) und Wezel mit 4:1 gegen Rio Nishio (Nippon KD Shotokan Düsseldorf) behauptet hatten. Auf Rang drei notiert worden war zudem das weibliche U18-Kata-Trio in der Besetzung Mariel Goethe, Luisa Schaudig, Zoe Schulz und Dana Baghdjian.


Qualitäts-Quartett

Mit KVBW-Kampfrichter-Referent Adi Gulczynski (rechts), Tiki Popovic, Hany Zekry und Ricardo Pfordt (von links) waren auch vier Judges aus Baden-Württemberg in Halle im Einsatz gewesen.



Im Kumite-Bereich hatten Zeynep Eli Cakir (U12 / -40 Kilogramm), Nives Podvorec (U18 / -48 Kilogramm) und Ceylin-Nida Gündüz (U18 / -66 Kilogramm) für die besten Resultate gesorgt: So hatte die Tochter von Landestrainer Köksal Cakir ihr Finale mit 4:1 gegen Adele Lindblad aus Dänemark gewonnen. Podvorec wiederum hatte beim 2:2 gegen Nada Tahiri (Landesverband Nordrhein-Westfalen) den Vorteil des Senshu, und Gündüz hatte sich mit 4:0 gegen Anna-Marie Schneider (Budokan Bochum) behauptet.


Yuna Schabert und Lilli Gallert ebenfalls auf dem Podium


Für weitere Medaillen hatten Yuna Schabert (U16 / -61 Kilogramm / Silber) und Lilli Gallert (U18 / -66 Kilogramm / Bronze) verantwortlich gezeichnet: Während Schabert gegen die Deutsche Meisterin und Youth-League-Gewinnerin Selda Meyen (Nippon Gotha) mit 2:8 das Nachsehen gehabt hatte, hatte Gallert ihr "kleines Finale" gegen Laura Schuberth (KD Naila) beim Stand von 8:0 vorzeitig beendet.


Autor: Dirk Kaiser Fotos: Privat

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