"Fit for future" am Olympiastützpunkt Stuttgart

Aktualisiert: Okt 20

Mit welchen Methoden und Inhalten vier baden-württembergische Top-Karateka unter der Leitung von Landestrainer Köksal Cakir ihre Physis weiter steigern

Mit Beginn der Corona-Pandemie im März dieses Jahres und den damit verbundenen Einschränkungen für den Sportbetrieb war ein Training, wie es bislang durchgeführt worden war, nicht mehr möglich. Zwar hat sich die Lage für die baden-württembergischen Sportler und Sportlerinnen mittlerweile ein gutes Stück verbessert, doch bis zum Normalbetrieb ist es noch ein weiter Weg.


In dieser Zeit haben die KVBW-Bundeskaderathleten und -Athletinnen Anna Miggou, Lisa-Maria Schaupp, Konstantinos Papastergios und Tim Steiner ihre Ziele nie aus den Augen verloren. Unter der Leitung von Landestrainer Köksal Cakir trainiert das Quartett seit April drei bis fünf Mal pro Woche hoch intensiv im Olympiastützpunkt (OSP) in Stuttgart und nutzt somit die Zwangspause, um sich physisch optimal auf kommende Herausforderungen vorzubereiten.


Besonders für die Top-Athletin Anna Miggou, die sich auf das ins Jahr 2021 verschobene Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio vorbereitet, ist das Training im Olympiastützpunkt essentiell. Neben etlichen Karate-spezifischen Einheiten holt sich die 23-Jährige die nötige körperliche Substanz und Physis, um gegenüber der Konkurrenz im Vorteil zu sein. "Weil die Auswahl der Trainingsgeräte ein sehr abwechslungsreiches Training garantiert", so Miggou, "wird sich unsere körperliche Fitness erheblich steigern".

Während anfänglich aufgrund der internen Hygiene-Regelungen das Training im OSP lediglich Nationalkaderathleten und -Athletinnen vorbehalten war, dürfen mittlerweile auch ausgewählte Landeskaderathleten und -Athletinnen den Olympiastützpunkt nutzen. Somit komplettieren weitere KVBW-Spitzen-Karateka die Trainingsgruppe, die sich - und das ist ein positiver Nebeneffekt - mit Sportlern und Sportlerinnen anderer Sportarten über Trainings-Inhalte - und -Erfahrungen austauscht.

Für Lisa-Maria Schaupp ist das Training im Olympiastützpunkt in Stuttgart vor allem in der jetzigen Situation "ein wichtiger sportlicher Ausgleich". Durch die außerordentlich guten und vielseitigen Möglichkeiten, die das OSP biete, erhalte man die Möglichkeit, weiter an sich zu arbeiten und somit die sportlichen Ziele zu verfolgen.

"Anfangs hatte ich schon ein wenig Bedenken, wie es während der Corona-Zeit mit dem Sport weiter gehen würde Gerade bei einer Kontaktsportart wie Karate", gesteht Tim Steiner. Umso mehr freut er sich, dass alle, Köksal Cakir eingeschlossen, trotz Sicherheitsabstand und verschärfter Hygiene-Bedingungen hoch motiviert seien. "Wir machen das Beste aus der derzeitigen Situation und sehen es als eine Aufbauphase."



Steiners Kader-Kollege Konstantinos Papastergios erlebt, wie er sagt, "seit Wochen den Hochleistungssport live. Meinen Körper wahrzunehmen, macht mir besonders viel Spaß. Ich bin ein Schwergewichtler und möchte die Muskulatur so aufbauen, dass ich im Karate meine großen Ziele erreichen kann."


Köksal Cakir: "Unseren Athleten und Athletinnen gegenüber haben wir als Trainer eine große Verantwortung. Wir müssen präventiv vorgehen und unsere Auswahl-Karateka auf die kommenden Jahre des Leistungssports bestens vorbereiten. Eine der wichtigsten Aufgaben des Krafttrainings ist die Prävention. Krafttraining ist für unsere Sportart, besonders im Bereich Leistungssport, ein wichtiger Bestandteil des komplexen Trainings. Um die Leistungen insgesamt steigern zu können, ist das Krafttraining ein elementarer Bestandteil des Trainings-Plans."

Anna Miggou, Lisa-Maria Schaupp, Tim Steiner und Konstantinos Papastergios (von vorne) im Olympiastützpunkt Stuttgart


Text und digitale Inhalte: Tim Steiner

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