Ernst Kappels Tod ist ein "großer Verlust"

Nach langer Krankheit ist der Träger der DKV-Ehrennadel in Gold Ernst Kappel verstorben. "Sein Tod bedeutet einen großen Verlust für das Karate und den KVBW", äußerte sich der Präsident des KVBW, Dr. Sigi Wolf, über den Tod des Karateka "aus ganzem Herzen". Bis zum Schluss, so Wolf weiter, sei er mit maximaler Energie dabei gewesen - trotz der bereits starken Auswirkungen seiner Krankheit. "Das hat ihn für viele zum Vor- und Leitbild gemacht." Die Anteilnahme und "unsere Trauer" gelten seiner Familie.


1980 war Ernst Kappel erstmals mit der Sportart in Kontakt gekommen. In seiner aktiven Zeit, die mehr als 20 Jahre dauern sollte, gewann der spätere Vereinsgründer des KD Täferrot mehrere Landesmeistertitel; darüber hinaus war der spätere DKV-Karatelehrer auch auf nationaler Ebene erfolgreich. Mit der Mannschaft des KD Täferrot feierte der Dojoleiter den Gewinn des Landesmeister-Titels und den damit verbundenen Aufstieg in Bundesliga. Dort errang das Team, bei dem er selbst mitgekämpft hatte, auf Anhieb den dritten Platz.


Nach seiner Wettkampfzeit hatte sich Kappel (7. DAN) weiterhin intensiv "seiner" Sportart gewidmet - als A-Prüfer und B-Trainer "Leistungssport". Darüber hinaus war es sein Bestreben, den Zusammenhalt im eigenen Dojo zu befeuern und die Beziehungen zu befreundeten Dojos in der Umgebung zu fördern.





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