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Pure Dominanz: Birtat MTV Ludwigsburg zum zweiten Mal Champion

  • vor 22 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

3:1-Erfolg im Finale der deutschen Mannschafts-Meisterschaften in Hannover.


Das unangefochtene Top-Team mit Sefo Sejfic, Renzo-Ney Volpe Pintos, Tim Steiner, Muhammed Özdemir, Janne Haubold, Konstantinos Papastergios, Lauryl Azoo-Adjibi, Nikolai Sekot und Svjatoslav Prokop (von links)
Das unangefochtene Top-Team mit Sefo Sejfic, Renzo-Ney Volpe Pintos, Tim Steiner, Muhammed Özdemir, Janne Haubold, Konstantinos Papastergios, Lauryl Azoo-Adjibi, Nikolai Sekot und Svjatoslav Prokop (von links)

Zum zweiten Mal nach 2023 ist es den Herren von Birtat MTV Ludwigsburg gelungen, sich zum deutschen Mannschafts-Meister zu küren und die Bundesliga-Playoffs 2026 als Nummer eins zu beenden.


Nachdem sich die Barockstädter im Rahmen des Multisport-Events "Die Finals" - ausgetragen in Hannoveraner Swiss Life Hall - zunächst im Halbfinale gegen Arawaza SC Banzai Berlin souverän mit 3:0 durchgesetzt hatten, hatte das Team von Trainer Sjvatoslav Prokop im Gold-Duell die Hessen Lions, die die Hauptrunde auf Rang drei abgeschlossen hatten und als Vizemeister in der niedersächsische Landeshauptstadt gereist waren, mit 3:1 bezwungen.


"Der Titel ist absolut verdient, weil die Jungs viel Einsatz gezeigt und darüber hinaus trainiert, trainiert, trainiert und trainiert haben." Svjatoslav Prokop (Trainer Birtat MTV Ludwigsburg)


Unter den Augen von Janne Haubold, der sich bei der Serie-A-Veranstaltung in Guadalajara (Mexiko) den Finger gebrochen und somit die Rolle des "Motivators" und "Mitfieberers" eingenommen hatte, war der Hauptrunden-Primus in beiden Begegnungen eine Klasse für sich gewesen.


Impressionen - eingefangen von der Bild-Agentur City-Press


Das galt vor allem für das Final-Duell - obwohl die Ludwigsburger diesmal einen Kampf mehr bestreiten zu hatten. Indes: Sowohl Renzo-Ney Volpe Pintos, dessen Gegner beim Stand von 3:0 für den Ludwigsburger verletzungsbedingt aufgeben musste, als auch Nikolai Sekot und Muhammed Özdemir, der für seinen 10:0-Erfolg lediglich 64 Sekunden benötigt hatte, hatten nicht die volle Kampfzeit benötigt, um sich gegen die Kontrahenten durchzusetzen.


Die Nummer eins in Deutschland: Birtat MTV Ludwigsburg
Die Nummer eins in Deutschland: Birtat MTV Ludwigsburg

Nachvollziehbar, dass Prokop seine Schützlinge, die pure Dominanz ausgestrahlt hatten, in den höchsten Tönen gelobt hatte: "Egal, wen ich an welcher Position aufgestellt hätte: Am Gesamt-Ergebnis hätte das nichts geändert."


Johanna Kneers TV-Premiere als Co-Kommentatorin


Frauen-Power am ARD-Mikro: Johanna Kneer (rechts) und Annett Böhm
Frauen-Power am ARD-Mikro: Johanna Kneer (rechts) und Annett Böhm

Zwei weitere Baden-Württemberger waren zudem in anderen Funktionen in der Swiss Life Hall im Einsatz gewesen: So gehörte Ricardo Pfordt zu der 17-köpfigen DKV-Jugdes-Crew; und Weltmeisterin Johanna Kneer (KJC Ravensburg) hatte als Expertin und Co-Kommentatorin von Annett Böhm, die sich als ehemalige Olympia-Dritte im Judo (2004 in Athen) auch im Karate auskennt, aus erhöhter Position beste Sicht auf das Geschehen gehabt - und dabei die lange Live-Strecke im Stream auf sportschau.de mit Bravour gemeistert.


"Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Johanna Kneer nach ihrer Premiere als Co-Kommentatorin für die ARD


Finale

Birtat MTV Ludwigsburg - Hessen Lions 3:1

Renzo-Ney Volpe Pintos - Marvin Bier 8:0

Nikolai Sekot - Edgard Merkine 8:0

Lauryl Azoo-Adjibi - Nikita Neyman 2:10

Muhammed Özdemir - Eric Ridiger 10:0


Halbfinale

Birtat MTV Ludwigsburg - Arawaza SC Banzai Berlin 3:0

Konstantinos Papastergios - Oleksandr Myloserdnyi 8:0

Renzo-Ney Volpe Pintos - Ahmed Aly 7:1

Tim Steiner - Narvik Stamer 5:0


Autor: Dirk Kaiser Fotos: City-Press

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