Gelingt den Ludwigsburgern der zweite Triumph?
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Aktualisiert: vor 4 Stunden
Starker Kader für "Die Finals" zusammengestellt. Übertragung im Live-Stream.

Vom Papier her verfügen die Herren von Birtat MTV Ludwigsburg, die die Bundesliga-Hauptrunde auf Platz eins beendeten, erneut über den stärksten Kader im Teilnehmerfeld.
Ob sich die Barockstädter, die seit der Wieder-Auflage im Jahr 2021 nicht eine Endrunde verpasst haben, am Donnerstag, den 23. Juli, ihre zweite Mannschafts-Meisterschaft nach 2023 (damals triumphierten sie in Düsseldorf) sichern, hängt davon ab, ob sie ihre zweifelsohne vorhandene Einzel-Qualität auch in Erfolge umgemünzt bekommen.
Obwohl Trainer Köksal Cakir klar kommuniziert, dass man wie jedes Jahr den Titel gewinnen wolle, weiß er, dass an diesem Tag "viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen". Und genau das mache es so schwer, den Ausgang vorherzusagen.

Hinzu komme, dass alle vier qualifizierten Mannschaften in der Rückrunde großen Einsatz gezeigt hätten. Deswegen sei er sich sicher, dass es spannende und hochklassige Begegnungen geben werde.
"Ich bin davon überzeugt, dass wir die nötige Qualität haben. Wir werden hart für unser Ziel trainieren und optimal vorbereitet sein." Köksal Cakir
Ausgetragen wird die Endrunde im Rahmen des Multisport-Events "Die Finals". Die Veranstaltung findet vom 23. bis 26. Juli in Hannover statt. Austragungs-Stätte der Karate-Entscheidungen ist am Donnerstag die Swiss Life Hall.

Im Halbfinale (ab voraussichtlich 10.40 Uhr) bekommen es die Ludwigsburger mit dem Hauptrunden-Vierten Arawaza SC Banzai Berlin zu tun. Im Falle eines Erfolges ginge es im Finale ab 14.40 Uhr gegen den Sieger der Begegnung Hessen Lions (2.) / LILTEC RKV (3.). Sollten sich indes die Berliner durchsetzen, hätte die Cakir-Crew noch die Chance auf Rang drei. Das "kleine Finale" ist für 13.15 Uhr terminiert.
Johanna Kneer als Co-Kommentatorin im Einsatz
Zu sehen sind sämtliche Kämpfe der Damen und Herren (Halbfinals, Bronze-Duelle, Final-Entscheidungen) ab 9.35 Uhr im Live-Stream der ARD unter sportschau.de. Zudem gibt es eine längere Zusammenfassung des Herren-Finales in der Zeit von 15.35 bis 15.50 Uhr im linearen TV des ZDF.
An der Seite von Kommentatorin Annett Böhm, die ehemalige Judoka gewann bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Bronzemedaille, vier Jahre später wurde sie in Peking Olympia-Fünfte, wird die 2025er-Weltmeisterin und "World-Games"-Gewinnerin in der Gewichtsklasse +68 Kilogramm, Johanna Kneer (28), ihre Expertise einbringen.
Der Kader
Konstantinos Papastergios (23 / +84 Kilogramm) EM-Teilnehmer (Team) / Deutscher Meister 2025 Muhammed Özdemir (22 / -67 Kilogramm) EM-Teilnehmer 2026 (Einzel & Team), EM-Dritter 2025, Deutscher Meister 2026 Nikolai Sekot (22 / +84 Kilogramm) EM-Teilnehmer 2026 (Einzel & Team), EM-Dritter 2025, Deutscher Meister 2026 Tim Steiner (24 / -75 Kilogramm) EM-Teilnehmer 2026 (Einzel & Team) / Deutscher Meister 2026 Lauryl Azoo Adjibi (25 / -84 Kilogramm) DM-Dritter 2025 Renzo-Ney Volpe Pintos (22 / -84 Kilogramm) EM-Teilnehmer 2026 (Team) / DM-Dritter 2026 Janne Haubold (23 / -84 Kilogramm) EM-Dritter 2025, EM-Fünfter 2026 (Einsatz im Team), Deutscher Meister 2026 Sefo Sejfic (20 / +84 Kilogramm) U21-Meister 2025 / U21-Dritter 2024 Trainer: Köksal Cakir und Svjatoslav Prokop
Autor: Dirk Kaiser Foto: DKV / Brigitte Allmann



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