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Johanna Kneer mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet

Aktualisiert: vor 9 Stunden

Weltmeisterin und "World-Games"-Siegerin erhält die höchsten Sport-Meriten.


Johanna Kneer (Zweite von links) mit ihrer DKV-Team-Kollegin Mia Bitsch, die ebenfalls ausgezeichnet worden war, sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Staatsministerin Christiane Schenderlein
Johanna Kneer (Zweite von links) mit ihrer DKV-Team-Kollegin Mia Bitsch, die ebenfalls ausgezeichnet worden war, sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Staatsministerin Christiane Schenderlein

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seinem Berliner Amtssitz (Schloss Bellevue) die "World-Games"-Gewinnerin Johanna Kneer (KJC Ravensburg) mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die höchste nationale Auszeichnung, die seit 1950 für Spitzenleistungen im deutschen Sport vergeben wird.

"Es ist für uns beide etwas sehr Besonderes, die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für sportliche Leistungen erhalten zu haben. Dass ich dann noch auserwählt wurde, die Dankes-Rede zu halten, war für mich eine sehr große Ehre. Nach den Ehrungen haben wir die Möglichkeit bei einem Empfang genutzt, mit dem Bundespräsidenten, dem Präsidenten des DOSB und unserem Dezernatsleiter Spitzensport sowie Brigadegeneral Frank Bongers, Leiter der Fachabteilung im Streitkräfte-Amt und Beauftragter für Sport in der Bundeswehr, ein paar persönliche Worte zu wechseln. Alles in allem war es ein ereignisreicher Vormittag, den wir nicht so schnell wieder vergessen werden."

In ihrer bemerkenswerten Dankes-Rede (ab 1:02:24), die sie stellvertretend für alle Chengdu-Medaillen-Gewinnerinnen und -Gewinner gehalten hatte, sagte Kneer, "dass wir alle es zu schätzen wissen, mit der höchsten sportlichen Auszeichnung in Deutschland ausgezeichnet zu werden - weil einige unserer Sportarten abseits der großen medialen Aufmerksamkeit stattfinden und unsere Leistungen nicht immer die Sichtbarkeit erhalten, die sie verdienen".


Wunsch für die "World Games" in Karlsruhe: "Gleichberechtigung im Sport endlich leben"


Und weiter: "Wir alle haben in Chengdu und darüber hinaus gezeigt, dass Deutschland verdammt stolz auf seine Sportlerinnen und Sportler sein kann. Diesen Stolz wünschen wir uns als dauerhaften Standard - völlig unabhängig vom olympischen Status. Mein Wunsch jetzt und für die 'World Games' in Karlsruhe ist, dass wir Gleichberechtigung im Sport endlich leben und jede Spitzenleistung mit der gleichen Sichtbarkeit, Wertschätzung und Förderung gewürdigt wird."


Unter den zahlreichen Ehren-Gästen bei der von Johannes B. Kerner moderierten Veranstaltung befanden sich unter anderem die für den Sport zuständige Staatsministerin Christiane Schenderlein und DOSB-Präsident Thomas Weikert.


Autor: Dirk Kaiser (mit Material von bundespräsident.de) Fotos: Privat / Bundespräsidial-Amt


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