Das Beste kommt zum Schluss: Özdemir in Rabat auf Rang fünf
- 14. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Premier-League-Event endet für Nikolai Sekot mit einem Brummschädel.

Zum Abschluss der diesjährigen Premier-League-Tour war es Muhammed Özdemir (BC Rhein-Neckar) vorbehalten gewesen, für das beste Resultat aus KVBW-Sicht zu sorgen: In der Gewichtsklasse -67 Kilogramm hatte der mehrmalige Deutsche Meister den fünften Platz belegt. Damit war der Weltranglisten-30. in Rabat (Marokko) nicht nur bester DKV-Athlet gewesen. Vielmehr hatte es Özdemir beim vierten und letzten Event dieser Art erstmals in die "Top Five" geschafft.
Nachdem der Vorrunden-Start alles andere als gut verlaufen war, hatte sich der Europameisterschafts-Dritte des vergangenen Jahres mit zwei Siegen und einer für ihn günstigen Tabellen-Konstellation ins Viertelfinale gekämpft. Allerdings hatte er in dem gegen den späteren Finalisten Afeef Gaith eine klare Niederlage hinnehmen müssen.
Der "italienische Kreis" schließt sich im "kleinen Finale"
Im "kleinen Finale" gegen Luca Maresca hatte Özdemir die nötige Fortune gefehlt, um als Drittplatzierter aufs Podium zu gelangen. Am Ende hatte es 1:2 geheißen - und der Kreis hatte sich geschlossen. Mit einer Niederlage gegen einen Italiener war der 22-Jährige in den Wettbewerb gestartet, mit einer Niederlage gegen einen weiteren Italiener hatte der Wettkampf geendet.

Für Nikolai Sekot (MTV Ludwigsburg) hingegen hatte der Wettkampf in der Gewichtsklasse +84 Kilogramm ein vorzeitiges Ende genommen - weil er in seinem dritten und letzten Vorrunden-Kampf (den ersten hatte er gewonnen, den zweiten verloren) beim Stand von 2:4 nach einer Aktion seines Kontrahenten sichtlich angeschlagen zu Boden gegangen war und behandelt werden musste.
Eiswürfel im Nacken und medizinisches Personal an der Seite
Nach längerer Unterbrechung war Sekot schließlich mit Eiswürfeln im Nacken und gestützt von zwei Personen des medizinischen Personal von der Matte geführt worden. Nun war es an den Judges gewesen, darüber zu befinden, wie der Kampf zu werten sei: Und das Fünfer-Gremium war nach intensiver Beratung zu der Entscheidung gelangt, dass Marino zum Sieger zu erklären sei.
Clio Ferracuti erneut als Stolperstein für Johanna Kneer

Eine Italienerin, noch dazu die Europameisterin, war auch für Johanna Kneer (KJC Ravensburg) zum Stolperstein geworden: Clio Ferracuti, die die Weltmeisterin in der Gewichtsklasse +68 Kilogramm im Rahmen der Heim-EM in Frankfurt in der zweiten Runde mit 4:2 bezwungen hatte, hatte sich auch diesmal durchgesetzt (3:0) und der 28-Jährigen somit die zweite Niederlage in kurzer Zeit zugefügt.
Dass Kneer hernach Yuliia Ruso beim 8:0 keine Chance gelassen hatte, hatte indes keinen Einfluss auf die Tabelle gehabt, da auch Ferracuti die Ukrainerin deutlich distanziert hatte und somit als Gruppen-Beste weitergekommen war.
Die Özdemir-Resultate
2:4 gegen Fabrizio Giordano (Italien) / 37
7:3 gegen Tomas Freire Fuentes (Chile) / 6
1:0 gegen Maksym Stetsiv (Ukraine) / 25
Viertelfinale: 0:5 gegen Afeef Gaith (Jordanien) / 7
Duell um Bronze: 1:2 gegen Luca Maresca (Italien) / 5 * In Klammern die Position in der aktuellen Weltrangliste.
Autor: Dirk Kaiser Fotos: DKV / Brigitte Kraußer



Der Titel „Das Beste kommt zum Schluss: Özdemir in Rabat auf Rang fünf“ deutet auf ein sportliches Ergebnis hin, bei dem eine Person mit dem Namen Özdemir bei einem Wettkampf in Rabat den fünften Platz erreicht hat. Solche Formulierungen werden oft in Berichten genutzt, um ein Ergebnis emotional oder erzählerisch hervorzuheben, selbst wenn es nicht auf dem Podium endet.
Der Fokus liegt dabei häufig weniger nur auf der Platzierung, sondern auch auf dem Verlauf des Wettbewerbs und möglichen Steigerungen oder positiven Entwicklungen im Finale. Mehr Details zu diesem Ergebnis findest du hier rolldorado bonus. Insgesamt zeigt der Titel, dass auch außerhalb der Medaillenränge starke Leistungen und Fortschritte gewürdigt werden.
Starke Leistung von Özdemir, auch wenn es am Ende knapp nicht fürs Podium gereicht hat. Platz 5 bei so einem Premier-League-Event ist trotzdem richtig stark, vor allem bei der starken Konkurrenz und diesen engen Kämpfen, wo oft Kleinigkeiten entscheiden. Hoffe auch, dass Sekot sich schnell wieder erholt – das klang schon nach einer ziemlich unangenehmen Situation im Kampf. Generell ein spannendes Turnier, vor allem weil die italienischen Athleten diesmal echt konstant vorne mitgemischt haben. Win Beatz