Erfolge für »Menschen mit Behinderung« im KVBW

 

Marvin Nöltge erreicht den 2. Dan im Karate

Abgenommen wurde diese Prüfung am 24.11.2017 in Lahr durch Helmut Spitznagel, Michael Gißler, Robert Apfelbeck. Mit der erfolgreich abgelegten Prüfung zum 2. Dan reiht sich Marvin Nöltge ein unter die nationalen und internationalen Größen im PARA KARATE. In der PARA KARATE-Szene ist Marvin ein herausragendes Vorbild. Wir gradulieren Marvin und herzlichen Dank an die Heimtrainer und an Timo Gißler.

Marc Kerduff Referent PARA KARATE KVBW


Offene Landesmeisterschaft für Menschen mit Behinderung in Gaildorf

Am 01. Oktober 2017 wurden die LM für Parakarate in Gaildorf ausgetragen. Sportler aus Baden-Württemberg und aus anderem Bundesländern kämpften um die Landesmeisterschaftitel in den Disziplin Kata Einzel. Der ausrichtente Verein Karate Dojo Unterrot in Zusammenarbeit mit KVBW Referent für Wettkämpfen hatten diese LM erfolgreich organisiert.

Die Wettkämpfte im Kata waren geprägt durch ein hohes Niveau und großem Kampfgeist aller Teilnehmer Neulingen oder Kadermitglied.
Es war dort möglich, in den Klassen geistige Behinderung, Rollstuhlfahrer, Hörbehinderung, Psychischer Behinderung zu kampfen.

Im Einzelnen wurden den folgenden Plätze erreicht:      

Cerabralparese / sitzend                 
1. Sven                         Bushido Bad Langensalza

Geistig Behinderte                      
1. Singer, Albert              KD Vaihingen / Enz
2. Nöltge, Marvin            KD Waldkirch-Kollnau
3. Lesic, Michael             KD Vaihingen / Enz
4. Voss, Melvin               Dokan Eislingen
5. Brayer, Thorge           TSV Gerabronn
6. Moseku, Aron             SKD Jesingen                                    

Hörbehinderte
1. Rieck, Christoph         KS Hemhofen

Marc Kerduff , Landesreferent für Parakarate ( MmB) 05.10.17


26. Grand Prix Croatia 2017

Gold für Albert Singer und Silber für Michael Lesic vom Goju Ryu Karate Club Vaihingen/Enz“ KVBW“ in der Kategorie Menschen mit Behinderungen beim 26. Grand Prix Croatia 2017 in Samobor bei Zagreb. Ein guter Start in das Jahr 2017 für KVBW Sportler.

Am Samstag, den 14.01. überzeugen unsere zwei Teilnehmer aus Vaihingen/ Enz in der Kategorie Menschen mit Behinderungen beim 26. Grand Prix Croatia.

Vier Sportler, 4 Medaillen für das Team Deutschland (DKV), Gold für Albert Singer KVBW und Silber für Michael Lesic KVBW, sowie Gold für Andrea Nowak (Bayern) in der Kategorie Menschen mit geistiger Behinderung und Silber für Miroslav Rakic (Bayern) in der Kategorie Rollstuhlfahrer.

Es war eine der größten Meisterschaften Europas mit 2096 Sportlern aus 27 Nationen und 241 Vereinen, die Karate von hoher Qualität zeigten, davon 12 Sportler (MmB) aus Kroatien, Bosnien- Herzegowina , Slowenien, Rumänien, Azerbaijan und Deutschland .

Nach den großen Erfolgen bei der WM in Bremen und in Linz zeigten die Deutschen auch bei den Wettkämpfen in Samobor in den Kategorie Menschen mit geistigen Behinderungen, Menschen mit Sehbehinderung und Rollstuhlfahrer wieder sehr gute Leistungen.

Albert Singer, der amtierende Weltmeister und Michael Lesic, Vize -Weltmeister 2014, beide vom Goju Ryu KARATE Club Vaihingen/ Enz (BW), trugen ein deutsch-deutsches Finale in der Kategorie Kata mit Superimpei. Dabei erhielt Singer sogar eine Höchstbewertung mit 8,0.

Albert Singer und Michael Lesic zeigten in Samobor Spitzenleistungen auf hohem internationalen Niveau und krönten Ihre Anstrengungen und den Einsatz ihrer Trainer mit zwei Medaillen.


Karateka »PARA KARATE« aus Karate Club Vaihingen Enz zu Gast im Kloster

Albert Singer, der amtierende Weltmeister und Deutsche Meister 2017, sowie und Michael Lesic, Vize -Weltmeister 2014 und Vize- Deutscher Meister 2017, beide vom KARATE Club Vaihingen/ Enz waren mit Trainer Marc Kerduff zu Gast im buddhistischen Kloster Hokuozan Sogenji in der Nähe von Bremen. Der japanische Großmeister Ichido Matsuo, 10. Dan aus Okayama, lud die Karatekas aus Vaihingen sowie Karatekas aus Ungarn ein, eine Woche langmit ihm zu trainieren. Meister Sohshi Ichido Matsuo ( Shôrin-Ryu Stilrichtung) zeigte großes Interesse am PARA KARATE. Albert Singer und Michael Lesic haben den Japaner beeindruckt.

Jeder Tag hatte einen festgelegten Ablauf. Um 6 Uhr war das Aufstehen. Da gab es keinen Wecker, sondern ein Mönch hat eine riesige Metallglocke geschlagen. Es folgte eine Zeit der Meditation in einem stillen Raum. Nach dem Frühstück gab es zwei Stunden lang Karatetraining. Um 12 Uhr Mittagessen. Nachmittags folgten zwei weitere Stunden mit Training. Es gab viel zu lernen von dem japanischen Meister: KARATE Grundschule, KATAs wie Ananku und Wansyu und KODUDO sowie Do des KARATE. Nachmittags gab es eine Teestunde. Um 19 Uhr hat dann wieder die Glocke zum Abendessen gerufen. Um 20 Uhr folgte nochmals eine Zeit der Meditation.

Bei der Rückfährt aus Norddeutschland haben sich die KARATEKAS aus Vaihingen Enz sehr beindruckt gezeigt.

Wir haben jetzt ein umfangreicheres Verständnis für KARATE , nicht nur als Kampfsport, sondern auch als eine wichtige Lehre für das Leben.

Marc Kerduff, 05.10.17. Vaihingen Enz


DM 2017 in Neumünster, 2xGold, Silber, Bronze für KVBW Karateka.

Sie kamen, sahen und siegten – für KVBW Karateka hat das bei der DM in Neumünster zugetroffen. Albert Singer setzte sich in der Disziplin Kata in der Klasse Menschen mit Behinderung gegen seinen Vereinskameraden Michael Lesic durch Marvin Nöltge wird dritte . Und Achim Haubennestel sicherte sich den Titel bei den psychisch erkrankten Menschen.

Der Siegeszug von Albert Singer (Goju-Ryu-Karateverein Vaihingen) geht weiter. Nach dem Gewinn des Weltmeistertitels im vergangenen Jahr sicherte sich der Kleinglattbacher nun auch die deutsche Meisterschaft – die erste, die im Zeichen der olympischen Ringe stand. In Neumünster setzte er sich im Finale der Disziplin Kata der Klasse Menschen mit geistiger Behinderung mit 43,6 Punkten gegen seinen Vereinskameraden Michael Lesic sowie Marvin Nöltge (Waldkirch Kollnau) und Matthias Bernahrndt (VfL Traben-Trarbach) durch. Der Vaihinger Lesic kam auf 43,6 Zähler. Ex-Weltmeister Nöltge brachte es auf 41,5 Punkte und Bernahrndt auf 41,4 Zähler. „Die intensive und harte Vorbereitung mit Konditionstraining, Koordination und genauer Technikausführung sowie Schnellkraft in den vergangenen Monaten mit allen Trainern vom KC Vaihingen hat sich ausgezahlt“, berichtet Trainer Marc Kerduff.

Insgesamt waren zehn Karateka in dieser Klasse am Start gewesen. Singer, Lesic, Nöltge und Bernahrndt hatten sich in der Vorrunde gegen Uwe Fuchs, Dirk Sommerlad, Christian Fechler und Tom Schray (alle VfL Traben-Trarbach), Stefan Heine (AC Berlin) sowie Uwe Jünemann (Kenbudo Heiligenstadt) durchgesetzt. Die vier Punktbesten der Vorrunde zogen ins Finale ein.

Ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen stand Achim Haubennestel (Goju-Jutsu-Union Vaihingen). Der Vaihinger setzte sich im Finale der Disziplin Kata der Klasse Menschen mit psychischer Behinderung souverän gegen Jens Nopper (VfL Traben-Trarbach) und Josef Hoisl (1. CKKS Traunreut) durch. Haubennestel brachte es auf 42,6 Punkte. Damit hatte er mehr als anderthalb Zähler Vorsprung auf Nopper, der auf 40,9 Punkte kam. Dritter wurde Hoisl mit 40,1 Zählern.

Neben dem gewohnten Wettkampfablauf auf sechs Kampfflächen wurde in den Holsteinhallen zum ersten Mal eine erhöhte Tatami (Kampffläche) eingerichtet, auf welcher die spektakulärsten Begegnungen und Vorführungen ausgetragen wurden. Auf diese waren auch die Kameras und Mikrofone von „RanFighting.de“ gerichtet. Karate-Begeisterte, die nicht in den hohen Norden reisen konnten – der Landesverband Schleswig-Holstein war zum ersten Mal Ausrichter einer Karate-DM –, hatten die Möglichkeit, nicht nur die Finalbegegnungen, sondern auch einige der spannendsten Vorrundenbegegnungen live zu verfolgen. Am Vorabend der Titelkämpfe wurde zudem die sogenannte Budo-Night, ein Schaukampf zwischen Deutschland und den Niederlanden, übertragen. Umrahmt von japanischen Trommlern waren unter anderem Vorführungen der Kampfkünste Ju-Jutsu, Kung Fu, Modern Arnis und Kendo sowie Demonstrationen im Para-Karate zu sehen. Auch Singer und Lesic standen während der Budo-Night auf der Tatami. Sie zeigten eine Synchron-Darbietung der Kata Suparinpei.