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Karate Tokyo 2020

Vision Gold –

TV-Bericht über Karate zur Olympia-Teilnahme:
http://www.visiongold.tv/sendung.html

Neu: OlympicChannel
https://www.olympicchannel.com/de/events/detail/tokyo-2020/

 

Karate Tokyo 2020

Mit Spannung blickten an diesem denkwürdigen 3. August 2016 Karateka aus aller Welt nach Rio de Janeiro. Zusammen mit Sportklettern, Skateboard, Surfen und Baseball mit der Frauen-Variante Softball werden WKF-Athletinnen und -athleten in Tokio vom 24. Juli bis 9. August 2020 um olympische Medaillen kämpfen. Karate wird mit zwei Kata- und sechs Kumite-Disziplinen (je drei Gewichtsklassen Damen und Herren) ausgetragen.

Die einstimmige Aufnahme in das olympische Programm ist ein historischer Verdienst für die Macher um WKF-Präsident Antonio Espinos, Generalsekretär Toshihisa Nagura, Davide Benetello (Chairman Athletic Commission) und Wolfgang Weigert, Delegierter für olympische Angelegenheiten. Außerdem alle der WKF angeschlossenen Verbände, die in ihren Ländern Karate hervorragend präsentieren und damit zum positiven Image bei den nationalen olympischen Komitees beitragen.

Trotz mehrerer Nicht-Berücksichtigungen für die letzten olympischen Spiele wurde immer an der Realisierung des olympischen Traums weitergearbeitet. Schlussendlich erfüllte das Karate die Forderungen des IOC: ein großer Frauen-, Kinder- und Jugendanteil, Medaillenchancen mit Hinblick auf den afrikanischen Kontinent.

 

 

Somit erreichte die WKF, 50 Jahre nach ihrer Gründung 1970 in Tokio, die erstmalige Austragung von Karate als olympische Sportart. Originaltext WKF:

WKF President Antonio Espinós expressed the joy of millions of Karatekas around the world after the decision of the IOC Session to include Karate in the programme of Tokyo 2020 Olympic Games.

“Who could have believed that when we had our first World Championships in 1970 in Nippon Budokan, 50 years later we would come back to Nippon Budokan for Olympic Games,” declared WKF President Antonio Espinós in the media briefing after the decision.

“We would like to thank the organising committee of the Tokyo 2020 Olympic Games because without them it would have been impossible for us to be here. And many thanks to IOC President Thomas Bach because we are only here for his Olympic Agenda. We will work as much as we can since we have the vocation to be Olympic sport,” added the head of the World Karate Federation.

“We are convinced that we will give added value to the Olympic Games,” Mr. Espinós said.

http://www.wkf.net/news-center-new/historic-decision-karate-in-the-olympic-games/313/

 

 

Die 13 Schritte des WKF-Sport-Karate bis Olympia 2020:

1999: IOC-Anerkennung der WKF als offizielle Karate-Weltorganisation (erstmals als WUKO, 1985)

2014: 8.-10. Dezember, 128. IOC-Session, genehmigt die von Präsident Bach vorgeschlagene Agenda Tokyo 2020

2015: Februar, IOC-Board genehmigt Richtlinien Agenda Tokyo 2020

2015: 8. Mai, Kommission Tokyo 2020 lädt IOC-anerkannte Verbände als Bewerber (26 bewerben sich) ein

2015: 11. Mai, Tokyo beschliesst zusätzliche Sportarten aufzunehmen

2015: 8. Juni, IOC-Board, genehmigt Kriterien für neue Sportarten

2015: 22. Juni, Kommission Tokio 2020 wählt  8 Sportarten
          (Bowling,
 Baseball/Softball, Karate, Skateboard, Sportklettern, Squash, Surfen, Wushu aus)

2015: 7. August, Präsentation Sportarten vor Kommission Tokyo 2020

2015: 28. September, Einreichung der Vorschläge für 5 Sportarten (Baseball/Softball, Karate, Skateboard, Sportklettern, Surfen) an das IOC

2015: 14. November, Begutachtung der Tokyo Vorschläge bei IOC

2016: 18. März, Empfehlung der Vorschläge durch die IOC-Programmkommission

2016: 1. Juni, Vorschlag IOC-Board zur Aufnahme an die 129. IOC-Session

2016: 3. August, definitive Aufnahme durch 129. IOC-Session, Rio de Janeiro

 

Seit der Kampagne Tokio 2020 unterstützten Millionen von Karateka in allen 193 angeschlossenen Landesverbänden
die Kampagne Tokyo 2020.


 

DKV nominiert das Olympiateam für Tokio 2020

Warnemünde/Rostock. Bereits im August 2016 stand fest: Die Sportart Karate wird bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio mit insgesamt acht Einzeldisziplinen vertreten sein. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für den olympischen Zyklus 2017-2020 an. Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme an den Qualifikationen und auch an den Spielen selbst, ist natürlich die Nominierung eines Kaders, welcher zielgerichtet gefördert und benannt ist. Das Team Leistungssport des DKV, bestehend aus dem Sportdirektor, den Bundestrainern und dem Wissenschaftlichen Koordinator, lud dazu 24 Athleten und Athletinnen vom 30.11.-03.12.2016 nach Warnemünde ein. Für jede olympische Disziplin waren drei Sportler/innen ausgesucht worden, die die Perspektive für Tokio 2020 haben. In mehreren Gesprächen wurden die wichtigen zukünftigen Kriterien für eine erfolgreiche Teilnahme deutscher Karateka in Tokio 2020 besprochen. Unter anderem wurden Athletenvereinbarungen abgeschlossen, die voraussichtlichen Fördermöglichkeiten erläutert und über den derzeitigen Stand der Qualifikationen informiert. Wichtiges Thema war auch die duale Karriere, die Vereinbarkeit von Spitzensport, Ausbildung und Beruf.

Dieser Kaderkreis wird in regelmäßigen Abständen überprüft.
Die Nominierung ist kein Garantieschein für den ständigen Verbleib im Olympia-Kader. Entscheidend sind Leistungen und Perspektiven. An zwei Tagen wurden die 24 Athleten und Athletinnen zusätzlich medizinisch gecheckt.
Die Rostocker Uni-Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfram Mittelmeier unterstützte das Team als Partner.

Die Untersuchungen konnten in der Orthopädischen und auch Kardiologischen Uni-Klinik Rostock durchgeführt werden. Dazu standen insgesamt sechs Ärzte bereit.
An dieser Stelle bedankt sich das gesamte Olympia-Team des DKV bei den beteiligten Ärzten und besonders bei Prof. Dr. Mittelmeier, der diese Aktion möglich gemacht hat.

Am gleichen Wochenende beschloss die DOSB-Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit das neue Leistungssportkonzept für die kommenden zwei olympischen Zyklen. Weiterhin wurde der DKV einstimmig als olympischer Spitzenfachverband bestätigt. Die kommenden Gespräche mit dem DOSB und hier insbesondere die für uns erstmalig stattfindenden Leistungssport-Strukturgespräche Anfang 2017 werden den Weg zur olympischen Spitzenförderung aufzeigen. Die Schaffung von Strukturen für den Spitzensport des DKV in den vergangenen Jahren hat hier bereits den Weg geebnet und beim DOSB viel Anerkennung gefunden. Die kommenden vier Jahre bis Tokio werden für den gesamten DKV und vor allem für die Mitglieder des Olympia-Team 2020 anstrengend, aber auch sehr interessant werden. Zumal die WKF aufgrund der maximalen Teilnehmerzahl von je 10 Athleten/innen pro Disziplin auch nur maximal eine/n Starter/in pro Nation und Disziplin zulassen wird. Wichtig ist, dass möglichst viele deutsche Athleten und Athletinnen den harten Qualifikationsweg in den Jahren 2018/2019 bestehen und dann bei Olympia 2020 in Tokio dabei sind. Olympische Medaillen für Deutschland in der Sportart Karate wären das Größte, was ein Sport erreichen könnte. Text/Bilder: Ralph Masella Nominierte Athleten
Kata Einzel weiblich:
Jasmin Bleul, Sophie Wachter, Daniela Woelke Kata Einzel männlich:
Ilja Smorguner, Philip Jüttner, Laurenz Berner Kumite weiblich -55 kg:
Jana Bitsch, Duygu Bugur, Shara Hubrich Kumite weiblich -61 kg:
Anna Miggou, Anna Marie Waurick, Sarah Lina Mimouni Kumite weiblich +68 kg:
Johanna Kneer, Lisa Maria Schaupp, Madeleine Schröter Kumite männlich -67 kg:
Marian Dreier, David Kuhn, Merlin Leo Schäfer Kumite männlich -75 kg:
Robin Winters, Maximilian Bauer, Dany Nkelani Kumite männlich +75 kg:
Jonathan Horne, Noah Bitsch, Marcel Baun

 

 

 

 

 

 

 

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